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Natur & Umwelt

Nonsens oder Konsens? Der Grüne Punkt auf Sinnsuche


"Miteinander." "Solidarisch." "Value for people." “Weil es um Werte geht”. “Um Welt“. Mit diesen kryptischen Botschaften startet der Müllsammler mit dem Kennzeichen „Grüner Punkt“ derzeit eine neue Imagekampagne. „Bis Ende des Jahres erscheinen in Tageszeitungen Anzeigen. Eine Seite mit dunkelgrünem Text auf hellgrünem Grund:
ein Hilferuf der Wertstoffrecycler. Dem Leser ist am Ende von 23 Zeilen Anzeigentext schwindlig: Er hat sich durch Sätze gekämpft wie ‚Das System muss halten. Sonst zerfällt alles’. Klar wird: Der Kölner Entsorger, der schimmlige Quarkbecher und dreckige Folien sammelt, steht unter Druck“, meint die Tageszeitung. Früher wurde der Grüne Punkt noch als „Selbsthilfeorganisation“ der Wirtschaft bezeichnet, um das „Alleinstellungsmerkmal“ des Konzerns zu rechtfertigen: „Der Müllsammler nahm den Begriff ‚Selbsthilfe’ allerdings etwas zu ernst: Offiziell durfte das DSD keine Gewinne machen. Jeder Verdienst sollte in Form von niedrigeren Gebühren an den Kunden zurückgezahlt werden. Stattdessen bildete das Unternehmen aber über die Jahre 836 Millionen Euro starke Rücklagen“, führt die taz weiter aus.








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