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Haustier

Zecken: Hundemalaria weiter auf dem Vormarsch


Die ersten Vierbeiner sind an der gefährlichen, malaria-ähnlichen Infektion „Babesiose“ erkrankt, die ohne Behandlung zum Tod der Tiere führt. Überträger ist die Auwaldzecke, die sich in Deutschland immer weiter ausbreitet.
„Verglichen mit dem Holzbock – der heimischen Zeckenart, die unter anderem Borrelien überträgt – sind Auwaldzecken viel gefährlicher: Bei der Hundemalaria werden die roten Blutkörperchen durch Parasiten zerstört.“, erläutert Dr. von Stumberg. Rund eine Woche nach dem Zeckenbiss bekommt der Vierbeiner Fieberschübe. Nun liegt es an dem Tierarzt, ob er die Ursache dafür auch wirklich erkennt und sich für die richtige Behandlungsmethode entscheidet. Weitere mögliche Folgen der Infektion: Gelbsucht und Blutarmut. Wird der Hund nicht umgehend versorgt, stirbt er etwa zehn Tage nach der Infektion.
Hundetourismus begünstigt die schnelle Ausbreitung der Auwaldzecke. Viele dieser Parasiten werden von Vierbeinern, die aus Ferienländern mitgebracht werden, eingeschleppt. Das immer wärmer werdende Klima wirkt sich ebenfalls positiv auf ihre Vermehrung aus.

Doch ganz gleich, um welche Zeckenart es sich handelt: Prophylaxe ist unbedingt notwendig. Dazu gehört der gründliche Fell-Check ebenso wie die Anwendung erprobter Präparate; sie verhindern, dass Hund und Katze für die Parasiten überhaupt erst interessant werden!








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