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Kind

Häufig zu spät erkannt: Hörstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern


Die Freude der Eltern ist groß, das lang ersehnte Baby ist geboren. Nach der ersten Kontrolle, ob alles dran ist, fragen sich die frischgebackenen Eltern: kann mein Kind auch hören? Tatsachlich gibt es eine angeborene Schwerhörigkeit, die nach neuesten Erkenntnissen möglichst frühzeitig
erkannt und auch behandelt werden sollte, erklärt
Qualimedic-Experte Dr. med. Kay Rohmann, Hals-Nasen-Ohrenarzt aus Düsseldorf. Ein bis zwei von 1000 Neugeborenen werden in Deutschland mit einer Schwerhörigkeit geboren. Eine angeborene Schwerhörigkeit bedeutet, dass entweder die Sinneszellen im Innenohr oder aber die Hörbahnen zum Gehirn nicht ausreichend angelegt sind, um dem Kind eine normale Hörentwicklung zu ermöglichen, verdeutlicht der Düsseldorfer Hals-Nasen-Ohrenexperte Doktor Rohmann. Hörstörungen sind die häufigste angeborene Erkrankung. Diese werden aber in der Regel erst im 31. Lebensmonat festgestellt, denn zum Ende des zweiten Lebensjahres sollte die Reifung der Hörbahnen abgeschlossen sein.








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