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Ernährung

Das Gewicht liegt in den Genen...aber nicht nur darin


Bei einem lässt schon ein Stück Kuchen zum Kaffee die Fettpölsterchen schwellen. Der andere kann zwei Stück Sahnetorte essen, ohne zuzunehmen. Diese Vermutung meist gut beleibter Menschen ist nicht ganz verkehrt. Gene scheinen zumindest mehr Einfluss auf das Gewicht eines Menschen zu haben als sein Umfeld und seine Erziehung.
Die Bedeutung der Erbanlagen hatte der US-Psychiater Albert Stunkard schon in den 1980er Jahren in einer wegweisenden Studie entdeckt, als er das Gewicht von mehr als 500 adoptierten Kindern untersuchte. Es glich dem ihrer biologischen Eltern wesentlich stärker als dem ihrer Erzieher. Ein Team um James Romeis von der Universität St. Louis präsentierte in diesem Jahr eine Langzeituntersuchung mit Vietnam-Veteranen, der zufolge etwa 50 Prozent der Gewichtsänderung bei Erwachsenen genetisch bedingt sind. Klar ist, dass unsere Gene für Menschen ausgelegt sind, die sich viel bewegen und Notzeiten erleiden müssen.








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