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Ernährung

Ist Alkohol gesund?


Die schlechte Nachricht vorweg - Alkohol hemmt die Fettverdauung, das Verdauungsschnäpschen tut seinem Namen also keine Ehre. Besser wäre es, weniger fettreich zu essen, betonte Frau Doktor Bärbel beim dritten Internationalen Diätetik Kongress in Aachen. Der aufgenommene Alkohol gelangt über das Blut in die Leber und wird dort durch
das Enzym Alkohol-Dehydrogenase abgebaut. Ab 0,45 Promille ist der Körper nicht mehr in der Lage, den Organen, vor allem dem Gehirn und den Muskelzellen, Glucose zur Verfügung zu stellen, da die Glucosespeicher in der Leber geschlossen bleiben. In leichten Fällen führt dies zu Kopfschmerzen und Gereiztheit, in extremen zu Bewusstlosigkeit und Koma. Aber die gute Nachricht folgt: Moderat konsumierter Alkohol erhöht nach Statistiken tatsächlich die Lebenserwartung. In den 20er Jahren fiel Pathologen auf, dass Blutgefäße von Alkoholikern, die an Leberzirrhose verstorben waren, auffallend saubere Innenwände aufwiesen. Zwischenzeitlich ließ sich dieser positive Einfluss auf die Blutgefäße durch eine Vielzahl von Studien belegen. Alkohol erhöht die Werte für HDL-Cholesterin, so dass sich weniger LDL-Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert. Durch Aggregationshemmung und gesteigerte fibrinolytische Aktivität wirkt Alkohol zudem gerinnungshemmend. Darüber hinaus senkt Alkohol den Lipoprotein-Blutspiegel.








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