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Ernährung

Nierensteine durch falsche Ernährung?


Für Nierensteinleiden gibt es keine wissenschaftlich begründete Diättherapie, betonte Ernährungswissenschaftlerin Anja Baustian am 18. Juni zum dritten Internationalen Diätetik Kongress in Aachen. Das Ziel, unabhängig von der Steinart, ist die Veränderung des Urin-pH-Wertes mit einer Urinausscheidung von zwei bis 2,5 Litern.
Hierfür geeignete Getränke sind Früchte-, Kräuter-, Nieren- und Blasentees, mineralstoffarme Mineralwässer sowie verdünnte Fruchtsäfte. Ungeeignet dagegen sind Bohnenkaffee und Schwarztee sowie alkoholische Getränke. Das Vermeiden von Übergewicht, stark schwitzenden Tätigkeiten auf der einen Seite und eine ausgewogene vitamin- und ballaststoffreiche Kost auf der anderen Seite sind weitere Empfehlungen in der Behandlung von Nierensteinen. Zur diätetischen Behandlung ist die Identifizierung der Steinart unerlässlich. Dabei steht die Senkung der lithogenen Substanzen und die Steigerung inhibitorischer Substanzen im Vordergrund.








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