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Die schwierige Frage nach der Gerechtigkeit – und was die Philosophie dazu sagt


"Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen“, so formuliert es der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz. Doch was ist Gerechtigkeit im allgemeinen Verständnis heute wirklich? Allen kann man nicht gerecht werden, heißt es. Auf der anderen Seite soll niemandem Unrecht
widerfahren, und niemand soll zu kurz kommen. Das Bestreben, gerecht zu handeln, spielt schon bei alltäglichen Entscheidungen eine gewichtige Rolle - wenn auch nicht immer eine bewusst erkannte, sei es im privaten oder familiären Umfeld, sei es im Berufsleben oder im Umgang mit völlig Fremden. Nach welchem Maßstab sollen und können sogenannte sozialverträgliche Entlassungen zum Beispiel vollzogen werden? Bei Justizprozessen und -urteilen ist oftmals die Rede davon, dass Recht und Gerechtigkeit nicht automatisch auch immer in eins fallen müssen. Besteht überhaupt die Möglichkeit, dass es zu Lebzeiten einzelner Personen völlig gerecht zugeht?








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