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Entrepreneure sind schöpferische Zerstörer des Status quo


In Deutschland gilt der leitende Angestellte oder höhere Beamte mehr als der clevere Self-made man: Unternehmertum und Selbständigkeit genießen zurzeit in Deutschland das geringste Ansehen aller Zeiten. Dies sei die „Konsequenz der kollektiven Unselbständigkeit, die hierzulande tief im Bewusstsein der Gesellschaft verankert“ sei, schreibt die Journalistin
und Filmemacherin Gundula Englisch in einem Essay für Change X changex. Dabei bedürfe das Land einer „Kultur der selbständigen, zuversichtlichen Kleinunternehmer“. Die Situation stellt sich widersprüchlich dar. In Deutschland gibt es allein 50 Lehrstühle für Gründungsforschung und unzählige Beratungs- und Förderangebote. In Lippenbekenntnissen bekräftigen fast alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen, wie wichtig Gründergeist und Unternehmertum für das wirtschaftliche Wohlergehen seien.








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