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Wissen & Bildung

Wissenschaftler prostituieren sich für Tabak-Mörder


Die Professoren Thomas Carell (München), Bernhard Rieger (Ludwigshafen), Hannah Monyer und Joachim Ullrich (Heidelberg) werden mit dem Philip-Morris-Forschungspreis "geehrt". Das Netzwerk Rauchfrei Studieren und die Anti-Tabak-Aktivisten (A-T-A) Deutschland sind in diesem Jahr erstmalig bei der "Sieges-Feier" dabei, damit auch die Verlierer
zu Wort kommen: die 140.000 Toten, die jedes Jahr in Deutschland durch die mörderischen Produkte der Tabakindustrie ums Leben kommen.
Die Aktivisten nutzen diesen Mords-Event, um den Preisträgern zu sagen, dass sie sich für Mörder prostituieren. Sie bekommen 100.000,- Euro Preisgelder von Philip Morris und haben die "Ehre", für die Tabak-Mafia auf den Strich zu gehen. Was freilich unterm Strich bleibt, sind die gesellschaftliche Anerkennung und Aufwertung einer Branche, die den Biedermann spielt, aber Brandstifter ist.








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